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Holzblasinstrumente

"Für Langfinger und Beißer"
Klarinette und Saxophon

Klarinetten werden vorwiegend aus Grenadillholz gefertigt. Ihre Entwicklung geht zurück ins 17. Jahrhundert und es gibt wunderbare klassische Kompositionen für dieses etwas schrill und gleichzeitig lieblich klingende Instrument. Aber auch in Blasorchestern, Militärkapellen, im Dixieland, im Swing Jazz, im Klezmer und in der Volksmusik findet die Klarinette Verwendung als Solo- oder Begleitinstrument. Aus der Klarinettenfamilie ist die B-Klarinette die gebräuchlichste.  Die beiden Instrumentengruppen haben die gleiche Anblastechnik.
Der Wechsel von Klarinette zu Saxophon oder umgekehrt ist auch deshalb leicht möglich, weil bei beiden Instrumenten ein Mundstück mit einfachem Rohrblatt verwandt wird. Dieses wird beim Anblasen in Schwingungen versetzt und erzeugt so den Ton.
Das Alt- und Tenorsaxophon sind die meist gespielten. Wie auch bei anderen Holzblasinstrumenten kann mit dem Unterricht begonnen werden, wenn die Finger lang genug, und die Schneidezähne ausgebildet sind.

"Aus Holz mach' Musik"
Oboe und Fagott

Zur Familie der Doppelrohrblattinstrumente gehören unter anderem Oboe und Fagott. Zwei aufeinander liegende Rohrblätter werden durch den Luftstrom in Schwingungen versetzt und erzeugen so den Ton. Die Oboe verleiht zum Beispiel der Ente aus Prokofjews “Peter und der Wolf” ihren Klang.
Das tief klingende Fagott verkörpert den brummigen Großvater. Alle Holzblasinstrumente gibt es auch in kleinerer Bauart, der Größe eines jeden Kindes angepasst. 

"Flötentöne“
Querflöte und Blockflöte

Es geht eine helle Flöte, Der Frühling ist über dem Land. Birken horchen auf die Weise, Birken, und die tanzen leise.”   M. Baumann 1938

Flötenspiel erfordert keine Zaubersprüche, sondern bezaubert zunächst durch die Schlichtheit, mit der es erlernt werden kann. Magisch wird es beim Zusammenspiel mehrerer Flöten und/oder bei der Weiterentwicklung zum virtuosen Spiel. Bei der Querflöte ist die Tongebung in hohem Maße von der Lippenspannung abhängig. Das mag für manche jüngere Kinder nicht so leicht sein, aber: Nicht der Schwierigkeitsgrad des Erlernens ist wichtig, sondern die Begeisterung. Welcher Instrumentenklang findet bei Ihrem Kind oder bei Ihnen Resonanz im Inneren?