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"Das Streichquartett"

Die Familie der Streichinstrumente: Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

Der Volksmund meint: “Für Verliebte hängt der Himmel voller Geigen.” 
Die Violine oder auch Geige ist das kleinste Mitglied der Familie und wird zum Spielen unter dem Kinn gehalten.In der Tradition der klassischen europäischen Musik spielt sie eine unverzichtbare Rolle. Die Violine hat vier Saiten, wovon die dünnste Saite, die hohe E-Saite, mit ihrem brillanten Klang viele Komponisten zu außerordentlichen Werken inspiriert hat. Eine beliebte, altertümliche Gedächtnisstütze für die Namen der Violinsaiten sei hier verraten: “Geh, du alter Esel!” steht für die Saiten “g d a e”. Die Viola oder Bratsche gleicht in ihrer Form der Violine, ist aber etwas größer. Ihr Klang ist durch die tiefere Stimmung wärmer und wirkt dadurch geheimnisvoller. Violoncello heißt übersetzt “Kleiner Bass”, was im Vergleich zum größeren Kontrabass nachvollziehbar ist. Es ist eine Oktave tiefer gestimmt als die Viola und wird beim Spiel zwischen den Knien gehalten. Der etwa 1.90 Meter große Kontrabass wird im Stehen gespielt. Er bildet das Fundament der Harmonien und lässt sich in fast allen Stilrichtungen einsetzen. Alle Streichinstrumente gibt es auch in verkleinerten Bauarten, der Körpergröße des Kindes angepasst.

"Vielseitige Saitenspiele"

Gitarre und Harfe

Vom höfischen Bereich bis hin zu Straßenmusikanten und Bettlern waren die Zupfinstrumente durch alle Bevölkerungsschichten in Europa verbreitet. Zu den heute gebräuchlichsten Zupfinstrumenten gehören Gitarre, Mandoline, Harfe, Banjo.
Die Konzertgitarre, auch Spanische Gitarre genannt, ist nicht nur in der Klassik zuhause, sondern nahezu in jedem Musikstil als Solo- oder Begleitinstrument vertreten. Ihre Bedeutung als Konzert- und Volksmusikinstrument ist heute ebenso anerkannt wie ihre herausragende Bedeutung in der gesamten Populärmusik.
Die Harfe ist eines der ältesten Instrumente, welches die Menschheit kennt. Am Anfang des Harfenunterrichts steht die “kleine”, leicht transportierbare Hakenharfe, auch irische Harfe genannt. Später folgt die Doppelpedalharfe.