Tasteninstrumente

Akkordeon

Das Akkordeon gehört zur Familie der Tasteninstrumente, obwohl es auch Akkordeons gibt, die auf beiden Seiten über Knöpfe verfügen. Akkordeonspieler spielen in der Regel gleichzeitig eine Melodie (Diskantseite/ Tasten) sowie eine Begleitstimme (Bassseite/ Knöpfe). Die Tonerzeugung geschieht mit Hilfe von sogenannten Zungen, die durch die Luft aus dem Balg, der zwischen Diskantseite und Bassseite liegt, in Schwingungen versetzt werden. Akkordeons gibt es vom kleinen Schülerinstrument bis hin zum großen Konzert- und Solisteninstrument. Für den Anfang eignen sich besonders die kleineren Instrumente mit 40 oder 48 Bässen, weil sie im Gegensatz zu den größeren Instrumenten nicht so schwer sind.  Das Akkordeon eignet sich als Soloinstrument, findet aber auch gelegentlich in der Kammermusik sowie im Ensemblespiel seinen Platz. Die Literaturschwerpunkte liegen in der Tanz- und Unterhaltungsmusik, aber auch im Bereich der Folklore und des Jazz.

Einstiegsalter: ab 7 Jahren

Unterrichtsform: Einzel- oder Gruppenunterricht

Klavier

Als Klavier bezeichnet man das moderne, weiterentwickelte Hammerklavier, also ein Musikinstrument, bei dem auf Tastendruck über eine spezielle Mechanik Hämmerchen gegen Saiten geschlagen werden. Die ebenfalls übliche Bezeichnung Pianoforte oder verkürzt Piano entstand, weil das Hammerklavier erstmals die Möglichkeit bot, die Lautstärke jederzeit stufenlos zwischen leise (piano) und laut (forte) zu verändern. Das Klavier gehört zur Familie der Tasteninstrumente und wird auch Piano genannt, besteht meistens aus 88 Tasten, davon sind 52 weiß und 36 schwarz. Die weißen Tasten erzeugen die Tonleiter in C-Dur, das ist am einfachsten zu spielen. Die schwarzen Tasten erzeugen weitere Halbtonschritte. In anderen Tonarten als C-Dur braucht man mehr schwarze Tasten. Alle Tasten zusammen bilden die Klaviatur.

Einstiegsalter: ab 6 Jahren

Unterrichtsform: Einzel- oder Gruppenunterricht

Keyboard

Das Keyboard hat sich zu einem unentbehrlichen Instrument in allen populären Musikstilen entwickelt. Durch die gleiche Tatstatur ist das Erlernen des Keyboards dem Klavier zu Beginn sehr ähnlich. Die Bewegung der Finger löst einen elektronisch erzeugten Klang aus.Das Instrument bietet viele elektronische Spielmöglichkeiten. Eine rhythmische Begleitung in verschiedenen Stilrichtungen, die Imitationen unterschiedlicher Instrumentalklänge und elektronische Klänge sind möglich. Die Imitation von Schlagzeug und Geräuschen lassen das Keyboard auch zu einem Hilfsmittel beim Vertonen von Filmen oder dem Erstellen von Hörspielen werden.

Einstiegsalter: ab 6 Jahren

Unterrichtsform: Einzel- oder Gruppenunterricht

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